Da ist es…. das Hotel….Auf dem Weg dorthin bin ich von einem anderen Wanderer begrüßt worden, der auf der anderen Straßenseite entgegen lief. Keine Ahnung, was er gesagt hat, aber er hat gewunken und gegrinst 😁 An der Straße war es laut und stinkig…Habe dann irgendwann einen alternativen Weg genommen durch den Park am Wasser. Im Hotelzimmer angekommen, habe ich nach dem Duschen erstmal was von meinen mitgebrachten Lebensmitteln vernichtet… (natürlich in mich hinein ;-)), ich habe das dringende Bedürfnis ziemlich schnell von den 16,5kg Rucksackgewicht runter zu kommen.. Hmmmm, aber was ich gegessen habe, waren vermutlich nicht mal 200g….Also ich muss mich ran halten…
Strand von Hendaye
Hey Triin, ich soll dir doch Haustiere mitbringen… zum Kuscheln und so…Wie wäre es damit? Hausschweinchen 😀
meine Füße…. Nicht schön, aber selten 😉
Und das alte Casino… Davor startet der GR10
Altes Casino
Es geht los
Kurz vor 7h, gleich werde ich das Hotel Richtung GR10 Start verlassen. Ich weiß nicht, wann oder wie oft ich auf dem GR10 Internetzugang habe. Ich werde aber sicherlich nun unregelmäßiger hier posten…
Jetzt geht’s los
7.15h…..Aufi geht’s….. 🙂
Der erste Tag auf Tour
Ja und was soll ich sagen…..Kann mich jemand hier abholen??? (Scherz)
Die Erkenntnisse des Tages
1. 16,5 kg sind mir zu schwer 2. Nur soviel mitnehmen wie man GUT verkraftet 3. Wirklich nur soviel mitnehmen wie man gut verkraftet 4. Entspricht 3.
Ich muss mehr Proviant wegfuttern, damit mein Rucksack leichter wird…Und mich wohl auch noch von dem ein oder andere trennen. Ca. 10 Stunden habe ich heute gebraucht… Das Gewicht hat mir zu schaffen gemacht.
Als mich heute morgen der erste Hund angebellt hat, habe ich dann doch lieber mal das Abwehrspray aus dem Rucksack geholt. 😉 Der Hund sah zwar nicht so gefährlich aus, aber man weiss ja auch nicht was da noch so kommt.
Pferde laufen hier einfach so rum… Mit Glocken…
Endlich nach ca. 22km am Gite angekommen, war keiner da, auch ans Telefon ging keiner, sollte aber auf haben, ich wartete noch eine Weile. In den Wanderführern stand, dass hier auf der Wiese gezeltet werden kann. Da es nach Regen aussah und sich keine Alternative bot, dachte ich mir, ich bau halt mal das Zelt auf…Und alles weitere dann später… Wird schon jemand kommen. Kurz nachdem ich mit dem Aufbau begann fing es an zu regnen. Geschaff und dann mal was gegessen. Irgendwann später kam ein Mann aufs Grundstück, es war nicht der Besitzer, aber wohl ein Bevollmächtigter, der hier was machen sollte. Ich habe nicht ganz verstanden, was mit den Besitzern los ist, aber er gab mir zu versteht, dass ich weg müsste. Okayyyy….Dann halt im Regen wieder abgebaut und eingepackt. Viel Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier im Ort nicht, eine andere Gite, bei der man sich aber nicht nur für einen Tag einquartieren kann und ein Hotel ein paar Meter weiter. Also das Hotel… 60 Euronen leichter hatte ich ein Zimmer. Naja….Es hätte auch schlimmer kommen können 🙂
Die Fotos sind vermutlich durcheinander
1. Juli
Um 6.30h ging es heute los, überholt von unzähligen Menschen, oft ältere, für die den Berg hochsteigen offenbar viel leichter geht als für mich. Einer sagte mir, dass ich langsam laufe 😮 jaaaa….Ich habe ja auch ca. 16 kg auf dem Rücken. Und dann waren da noch die Trailrunner, die den Berg hoch bzw. runter rennen… Mountainbiker waren heute keine dabei….Pferde gab es wieder. Gewicht macht mir zu schaffen. Nach knapp 10 Std. habe ich dann den Campingplatz gefunden. Deutsch verstand der Besitzer nicht und ich kein französisch…. Aber letztendlich haben wir uns verständigt. So gerade ist wieder Gewitter… Wie gestern auch…Ich springe jetzt in den Schlafsack, gute Nacht!
Auf besonderen Wunsch von Triin….
….Berge… Aber ich bin noch am Atlantik…. Höhere und mehr Berge werden noch kommen….Habe ja noch ein paar Tage zu laufen, ich liefere dann noch 😉 und bei den momentanen Gwichtskampf bin ich dazu noch etwas Knipsfaul, Knipsen ist auch eher deine Abteilung, oder 😉
Die Zahnradbahn fährt auf den La Rhune (905m)
Dritter Tag
Heute klingelten fast zeitgleich die Smartphone Wecker. 5 Uhr ist anscheinend so die Zeit dafür. Zum zelten waren noch ein spanisches Pärchen und eine Französin, die mir schon zuvor begegnet waren, und ein Mann, den ich noch nicht gesehen habe.
Erstmal das Zelt von Schnecken befreit und eine aus dem Stiefel gefischt. Der Mann ist zuerst losgegangen, ich nach zwei Keksen (bzw. was davon übrig geblieben ist) zum Frühstück zeitgleich kurz nach 6 Uhr, die Französin später, überholte mich aber schon bald. Andere Menschen auf dem Weg habe ich nur wenig gesehen. Heute habe ich viele Fotos gemacht, kann aber nur einen Teil hochladen.
Es gab viele Pferde zu sehen…Und Schafe, mit blauen Farbpunkten (jetzt wissen wir auch wo die blauen Wollsocken herkommen 😉 ) und einen schwierigen Abschnitt zu bewältigen, der teilweise mit Stahlseilen gesichert war, siehe Fotos.
Angekommen bin ich dann gegen 16.30 Uhr zum zelten. Das Pärchen und die Französin waren schon da und meinten die Besitzerin kommt später, man könne aber schon aufbauen und duscheb, was ich auch gemacht habe. Und schau mal Triin, wer meine Nachbarn sind 🙂
Die nächste Etappe wird es wohl auch in sich haben und hoch hinaus gehen. Da es hier ein Postamt gibt, das morgen auch noch auf hat, und ich ein paar Sachen nach Deutschland schicken will, weil ich mit möglichst wenig Gewicht in die nächsten Etappe gehen möchte, und ich, wenn auch früh, eine Erholungspause brauche, habe ich mich dazu entschlossen, einen Tag länger hier zu bleiben 🙂
Ruhetag in Bidarray
Nach einem Frühstück mit Kaffee und Baguette mit Marmelade habe ich Klamotten gewaschen und eine Bestandsaufnahme gemacht. Einiges geht zurück nach Deutschland, siehe Foto. Ein sport-tape, Notizbuch, Sonnenbrille, lange Unterwäsche, Flöte und das Gr10 Buch, welches ich noch als e-book dabei habe. Hört sich insgesamt nicht schwer an, aber die Meter machen es, vor allem die Höhenmeter.




























































